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Der neue Nachrichten-Blog des Gartenbahn Profi 

        

 

Gartenbahn Profi Blog

Zeitgemäßes Design, übersichtlicher, mit Bildern und künftig auch weiteren medialen Inhalten versehen: Der neue Blog des Gartenbahn Profi ist mit den ersten Meldungen online. Hier informieren wir Sie zeitnah und in kurzer Form mit qualifizierten redaktionellen Inhalten, wie Sie das auch von der Printausgabe des Gartenbahn Profi gewohnt sind.  

Der neue Blog ist kein eigenes Magazin, sondern eine sinnvolle Ergänzung zum alle zwei Monate erscheinenden Heft und eine kommunikative Brücke zwischen Lesern und Redaktion.   

 

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21. März 2013, 17:39

Sieber-Gruppe übernimmt Märklin

Märklin hat die Insolvenzphase hinter sich und einen neuen, finanzstarken Eigentümer. Michael Sieber übernimmt mit einem von ihm und seinem Sohn Florian gegründeten Unternehmen den Modelleisenbahnhersteller Märklin. Hinter der Familie Sieber steht mit der Simba Dickie Group einer der größten Spielwarenhersteller der Welt, der in seiner erst 31-jährigen Unternehmensgeschichte auf ein erfolgreiches Wachstum zurückblicken kann. Nun erfolgt mit Märklin und den zugehörigen Marken Trix und LGB der nächste Wachstumsschub. Die Übernahme wurde am 21. März bei einer Pressekonferenz in Fürth bekannt gegeben. Dort unterhält die Sieber-Unternehmensgruppe mit ihren 3.​700 Mitarbeitern einen ihrer weltweiten zentralen Firmensitze.

Die Übernahme ist bereits in trockenen Tüchern und notariell bestätigt. Danach bleibe der Märklin-Stammsitz in Göppingen erhalten. Michael Sieber, der als Pionier der deutschen Spielwarenindustrie gilt und zusammen mit seinem Vater Fritz 1982 die Firma Simba Toys gegründet hatte, wird über die Sieber & Sohn GmbH & Co. KG neuer Mehrheitseigentümer bei Märklin. Alle derzeitigen Arbeitsplätze an den beiden Niederlassungen Göppingen und Györ (Ungarn) blieben erhalten, alle offenen Verbindlichkeiten gegenüber Banken und anderen Gläubigern würden beglichen.

Im Zuge der Übernahme ergänzt künftig Florian Sieber die bisherige Märklin-Doppelspitze aus Wolfrad Bächle und Stefan Löbich als gleichberechtigter dritter Geschäftsführer. Sieber sei sich der Verantwortung seiner neuen Rolle bewusst, teilte er in einer Pressekonferenz mit: „Der Name Märklin ist Synonym für eine ganze Spielzeugkategorie und steht bereits seit 1859 für deutsche Spitzenqualität. Deshalb freue ich mich sehr, die Zukunft dieser Traditionsmarke mit einer über 150-jährigen Geschichte mitzugestalten.​“

Auch Insolvenzverwalter Michael Pluta, der die Geschicke von Märklin seit der zur Spielwarenmesse 2009 bekannt gewordenen Insolvenz begleitet, befürwortet die neue Eigentümerstruktur. „In den letzten vier Jahren haben wir es geschafft, das Unternehmen wieder in stabile Bahnen zu lenken. Der Einstieg der Sieber & Sohn GmbH & Co. KG als neuer Eigentümer bestätigt letztlich den Erfolg unserer bisherigen Entscheidungen“, sagte Pluta.

Der neue Eigentümer sieht große Wachstumspotentiale für Märklin und die Tochterunternehmen Trix und LGB. Die Mehrmarkenstrategie, welche auch die Simba Dickie Group mit ihren Marken wie Big, Eichhorn, Solido, Schuco und weiteren charakterisiert, soll weitergeführt und ausgebaut werden. Den Schwerpunkt seiner Geschäftsstrategie will Sieber auch wieder mehr in Richtung Kinder und Jugendliche rücken. Als Grundlage bestehen bereits die Linien „Märklin MyWorld“ und „LGB Toytrain“. „Wer, wie ich, schon als Kind von Märklin begeistert war, wird der Marke auch als Erwachsener treu bleiben“, hofft der künftige dritte Geschäftsführer.

Redakteur

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20. März 2013, 12:44

Wir Märklin eine Simba-Tochter?

Am Donnerstag, 21. März, wird im Rahmen einer Pressekonferenz offenbar die Zukunft des Göppinger Modellbahnherstellers Märklin und seiner Marken Trix und LGB vorgestellt. Dazu haben der Geschäftsführer der Sieber & Sohn GmbH & Co. KG, Michael Sieber (seitens der Simba Dickie Group) und Märklin-Insolvenzverwalter Michael Pluta an den Simba-Firmensitz nach Fürth eingeladen. Dies deutet darauf hin, dass möglicherweise eine Einigung zur Übernahme der Firma Märklin erzielt worden ist, für die seit der Insolvenz 2009 ein Käufer gesucht wird. Offizielle Hinweise über den Inhalt der Veranstaltungen wurden jedoch noch nicht mitgeteilt. "Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen aktuell noch keine weiteren Informationen zur obigen Veranstaltung geben können", heißt es in der Einladung zur Pressekonferenz.
Die Simba Dickie Group ist ein führender Hersteller von Spielwaren und Modellbauartikeln, dazu zählen heute Marken wie Big (Bobby car) und Schuco. Und vielleicht auch demnächst Märklin. Die Simba-Gruppe hatte, wie im Gartenbahn Profi 2/​13 berichtet, eine Kaufofferte für Märklin angekündigt und die "Bücher" geprüft. Zu welchem Ergebnis dies geführt hat, wird also am späten Donnerstag Nachmittag bekannt gegeben.

Redakteur

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22. November 2012, 18:48

LGB-Erfinder Wolfgang Richter ist tot

Im Alter von 84 Jahren ist am Mittwoch der Miterfinder der Lehmann-Groß-Bahn, Wolfgang Richter, im Kreise seiner Familie in seinem Nürnberger Domizil verstorben. Richter wurde am 29. April 1928 in Brandenburg geboren und wuchs in einer Spielzeug-Unternehmerfamilie auf. Der Bau von Auto- und Schiffsmodellen galt in früher Jugend als geliebte Freizeitbeschäftigung von Wolfgang Richter und seinem Bruder Eberhard, mit dem er in den 1960er Jahren die "LGB" entwickelte und auf den Markt brachte. Nach dem frühen Tod seines Bruders (Ende 1984) sorgte sich Wolfgang Richter vor allem um die kaufmännische Führung des Lehmann Patentwerks, das in den 1990er Jahren einen Aufschwung erlebte und schließlich zu den großen Drei der Modellbahnbranche gehörte. 1999 übergab der Senior die Geschäfte des Familienbetriebs an die vierte Generation, blieb aber noch etliche Jahre das stets präsente Gesicht des in der Nürnberger Saganer Straße ansässigen Unternehmens, das im September 2006 Insolvenz anmelden musste.
Ein besonderes Anliegen war Wolfgang Richter auch über seine Wirkungszeit hinaus stets der Kontakt zu den LGB-Freunden, die in der Marke schnell mehr als nur ein Produkt sahen. LGB zu fahren wurde auch eine Weltanschauung, und wer diese Marke fuhr, zählte sich zur LGB-Familie. Das alles legte wohl die amerikanische "Model Railroad Industry Association" in die Waagschale, als sie Wolfgang Richter im Jahre 2002 in ihre "Hall of Fame" aufnahm - als ersten Europäer überhaupt. Eine Ehrung, die auch den Bruder und Techniker Eberhard Richter einschloss. Mit Wolfgang Richter verliert die Modellbahnszene eine der letzten großen Unternehmerpersönlichkeiten.


14. November 2012, 09:54

SZ: Simba-Dickie liebäugelt mit Märklin

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/spielzeugproduzenten-bobby-car-hersteller-will-maerklin-uebernehmen-1.1522619
Einem Bericht der Süddeutschen Zeitung Online vom 14.​11.​12 zufolge prüfe der Fürther Spielzeug-Hersteller Simba-Dickie die Übernahme des Modellbahnherstellers Märklin, einschließlich der Marken Trix und LGB. Dem Münchner Blatt zufolge habe eine Unternehmenssprecherin bestätigt, dass man eine Absichtserklärung dazu unterschrieben habe und exklusiv eine Übernahme verhandle. Die Simba-Dickie-Group hatte in den vergangenen Jahren bereits mehrere Spielwarenhersteller übernommen, dazu zählen so renommierte Marken bzw. Unternehmen wie Schuco, Solido (F) oder der Bobby-Car-Hersteller BIG. Die Prüfung der Bücher bei Märklin würde allerdings mehrere Monate in Anspruch nehmen, daher lasse sich auch noch kein Zeitrahmen für den Ablauf der beabsichtigten Übernahme benennen, geschweige denn eine Höhe des Kaufpreises. Sollte die Übernahme vonstatten gehen, plane Simba-Dickie, den Unternehmensbereich Märklin als weitgehend selbstständiges Standbein zu führen, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Für Simba-Dickie wäre es der größe Unternehmenszukauf in der Firmengeschichte.

Redakteur

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14. Juni 2012, 15:14

Bachmann: Trennung von Aristo-Craft

Die deutsche Niederlassung von Bachmann Europe in Altdorf bei Nürnberg, die Modellbahnen der Marken Bachmann und Liliput vertreibt, gab heute das Ende der Kooperation mit Aristo-Craft bekannt. "Hiermit informieren wir Sie, dass die Marke "Aristo-Craft" in Deutschland nicht mehr von uns vertrieben wird. Da Aristo-Craft mittlerweile zum Direktvertrieb übergegangen ist, sehen wir uns gezwungen, die Zusammenarbeit zu beenden", teilte Vertriebsleiterin Gerda Schwab heute mit.
Mit dem Wechsel an der Unternehmensspitze bei Aristo-Craft von Lewis Polk zu Scott Polk (siehe GBP 2/​12, Seite 9) deutete sich bereits eine deutliche Veränderung in der Vertriebspolitik an. Der neue Chef blieb nicht nur der Spielwarenmesse Nürnberg fern, er sparte sich auch die Antwort auf eine schriftliche Anfrage des Gartenbahn Profi zur künftigen Vertriebspolitik und Präsenz der Marke in Europa. Aristo-Craft ist nur ein Beispiel dafür, wie US-Unternehmen der Modellbahnbranche den europäischen Markt falsch einschätzen, weil der Großteil der Produkte seinen Weg über Grau- und Eigenimporte der Endkunden hierher findet. Den Weg über den offiziellen Importeur findet nur ein geringer Teil der Ware. Nun fehlt in Deutschland vorerst ein offizieller Importeur und eine Service-Anlaufstelle.

Redakteur

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